Christine Riessner

studierte zunächst Gitarre an der Musikhochschule Würzburg bei Prof. Jürgen Ruck. Nach ihrem Abschluss konzentrierte sie sich auf das Lautenspiel und absolvierte ein Studium für Alte Musik an der Akademie für Alte Musik Trossingen bei Prof. Rolf Lislevand. Ein Stipendium des Landes Baden-Württemberg ermöglichte ihr darüber hinaus einen Studienaufenthalt in Lyon am CNSMD bei Eugène Ferré. Des Weiteren ergänzte sie ihre Ausbildung in der Abteilung für Mittelaltermusik an der Schola Cantorum Basiliensis bei Crawford Young. Weitere wertvolle Impulse erhielt sie bei Jakob Lindberg, Christina Pluhar, Pierre Haimon und Pascal Monteil.


Neben ihrer regen Konzerttätigkeit, bei der sie einen Schwerpunkt auf Lautenlieder aus Renaissance und Barock legt, ist sie als gefragte Continuospielerin in vielerlei Projekten zu hören. So spielte sie mit dem Tiepolo-Ensemble 2010 in Kapstadt/Südafrika oder aber bei Opernprojekten der „Jungen Oper Stuttgart“ in Krakau und Stuttgart. Des Weiteren wird sie für alte Musik-Projekte der „Bamberger Symphoniker“ und von ausgewählten Besetzungen des Georgischen Kammerorchesters aber auch Neue Musik Ensembles, wie dem Ensemble Alarm engagiert. In der Reihe „Patrimoine en Musique“ in Lyon/Frankreich ist sie ständiger Gast ebenso wie in der Reihe „Fränkischer Sommer“.

Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit unterrichtet sie u.a. an der kath. Universität Eichstätt sowie Laute an der Hochschule für Musik Nürnberg.


Christine Riessner ist Gründerin der Konzertreihe „Alte Musik im Pellerhaus“ in Nürnberg, in der sie in Zusammenarbeit mit Künstlern aller Art wie Schauspielern, Floristen, Handwerkern und Tänzern in Alter Musik Neues entstehen lässt.